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Neue Energie in den transatlantischen Beziehungen

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Welche Vorteile ein New Energy Deal Europa und den USA bietet

US-Präsident Trumps vergangenheitsorientierte, auf fossile Energieträger fokussierte geoökonomische Energie-Politik schadet nicht nur den USA und ihren Alliierten; sie spielt strategisch dem Hauptenergiekonsumenten China in die Karten. Hingegen könnte transatlantische Kooperation bei der Weiterentwicklung zukunftsfähiger Energien und Technologien dringend nötige wirtschaftliche Wachstumsimpulse, eine verbesserte Energieversorgungssicherheit und Klimaschutz generieren – im Interesse der USA und der EU, analysiert USA-Experte Dr. Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

► Europas Verantwortlichen muss klar sein, dass ihre Bemühungen für klimaneutrales Wirtschaften umso schwieriger werden, wenn es nicht gelingt, die größte Volkswirtschaft der Welt zum Umdenken zu bewegen. 

► Die kurzsichtige US-Energiepolitik schadet nicht nur Amerikas Alliierten, sondern hilft auch dem Rivalen China. Die Karten im Machtpoker um fossile Energieressourcen sind zugunsten des Hauptkonsumenten China neu verteilt. 

► Transatlantische Kooperation, ein New Energy Deal, zur Weiterentwicklung neuer Energieträger und Umwelttechnologien bietet die Chance, das Nullsummendenken zu überwinden und gemeinsame Sicherheits-, Wirtschafts- und Umweltinteressen zu wahren. 

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Wundertüte Wahlprognose: Warum die USA eine Herausforderung für Demoskopen sind

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Alle größeren Umfragen sehen Joe Biden als Sieger der Wahl im November. Doch auch 2016 sahen die Meinungsforscher die Demokraten vorne – am Ende gewann Donald Trump. Politikwissenschaftler Dr. Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) spricht mit Marie Illner für das Nachrichten-Portal WEB.DE über die Eigenheiten der US-Wahlforschung und die Wahrscheinlichkeit einer Wiederwahl Trumps.

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US-Wahlkampf: Wettbewerb im China-Bashing

american and chinese flags and usa dollars

In einem Gastbeitrag für die Fuldaer Zeitung erläutert Dr. Josef Braml, Leiter des Amerika-Programms der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und Autor des Blogs „usaexperte.com“, dass nicht nur die Parteitage der Demokraten und der Republikaner gezeigt haben, dass China zu einem zentralen Thema des US-Präsidentschaftswahlkampfs geworden ist. Auch für die Zeit nach den US-Wahlen sollten deutsche und europäische Entscheidungsträger mit einem härteren Vorgehen der USA gegenüber China rechnen, das auch Europas Wirtschaft und Außenpolitik massiv beeinträchtigen wird.

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Wahlkampf in den USA: Ganz gleich, wer gewinnt – die Bedingungen werden härter für Europa

„In ihrer wirtschaftlichen Notlage werden die USA versuchen, aus der Abhängigkeit ihrer Verbündeten in Europa und Asien Kapital zu schlagen.“

Von einem möglichen Machtwechsel in Washington versprechen sich viele Entscheidungsträger in Deutschland und Europa eine Entspannung der transatlantischen Beziehungen. Doch sie liegen falsch, wie der USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik Josef Braml in seinem Gastbeitrag für das Magazin „Die Wirtschaft“ analysiert.

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Amerikas außenpolitischer Kurs nach den Wahlen

Josef Braml, Politologe und Amerika-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, sieht einer zweiten Amtszeit Trumps zwar kritisch entgegen. Dennoch würde unter Biden nicht alles anders.

In knapp elf Wochen, am 3. November, werden die Amerikaner bei den Präsidentschafts- und Kongresswahlen ihre neue Regierung wählen und damit auch über den künftigen innen- und außenpolitischen Kurs der Weltmacht entscheiden. Im Interview mit der Pforzheimer Zeitung gibt der USA-Experte Josef Braml einen Ausblick, auf welche möglichen Szenarien sich deutsche und europäische Entscheidungsträger nach den US-Wahlen einstellen können.

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Bidens Vize Kamala Harris – ein zweischneidiges Schwert im US-Wahlkampf

Für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden ist Kamala Harris ein zweischneidiges Schwert, erläutert USA-Experte Josef Braml die Nominierung von Harris als Vizepräsidentschaftskandidatin.

Zum einen hilft sie Biden, jene Wunde abzudecken, die sie ihm im Vorwahlkampf im Hinblick auf die afroamerikanische Wählerschaft zugefügt hatte. Zum anderen eröffnet sie Trump weitere Angriffsflächen, zumal sie Bidens Probleme bei religiösen Wählerinnen und Wählern verstärkt, sagt der USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) im Deutschlandfunk-Interview mit Jörg Münchenberg.

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„Auch Joe Biden steht für harte Geopolitik“

man standing on stage

Im Interview mit Max Haerder, dem Leiter des Hauptstadtbüros der WirtschaftsWoche, spricht der Amerika-Experte Josef Braml über die Wirtschaftsagenda des demokratischen Präsidentschaftskandidaten, Donald Trumps Gespür für Wählerängste und trügerische Hoffnungen auf baldige Entspannung.

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Corona – ein Inkubator für geo-ökonomische Großmachtrivalität

american and chinese flags and usa dollars

Die Corona-Pandemie und die von ihr ausgelöste Weltwirtschaftskrise werden nicht zur globalen Kooperation führen, sondern bestehende geo-ökonomische Rivalitäten verstärken und dabei auch Deutschland und Europa in Mitleidenschaft ziehen, analysiert der USA-Experte Josef Braml in einem Gastbeitrag für den Behörden Spiegel.

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