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Trumps transaktionaler Transatlantizismus

Entgegen der von den meisten Europäern bevorzugten liberal-internationalistischen Weltsicht wollen US-Präsident Donald Trump und seine Sicherheits- und Wirtschaftsberater Amerikas Interessen auf Kosten aller anderen durchsetzen. Trump ist fest entschlossen, die von den USA nach den beiden desaströsen Weltkriegen geschaffene liberale Weltordnung einzureißen, weil sie seiner Meinung nach nur Amerikas Rivalen wie China und Europa hilft. Wenn es keine rule of law mehr gibt, keine UN, keine WTO, vielleicht auch keine NATO, dann gilt das Recht des militärisch Stärkeren, namentlich die transaktionale Führung der USA, analysiert der USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik (ZfAS).

Der Begriff transaktionale Führung bringt sowohl die Beziehungs- als auch Inhaltsebene zum Ausdruck. In diesem hierarchischen Austauschverhältnis gibt ein Vorgesetzter – in diesem Fall US-Präsident Donald Trump – eine Zielvereinbarung mit spezifischen Erwartungen vor und belohnt oder bestraft die Untergebenen mit finanziellen oder immateriellen Vorteilen beziehungsweise Nachteilen, wenn sie die Anforderungen erfüllen oder verfehlen.

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Trump mauert und riskiert Verfassungskrise

Das größte Versprechen von US-Präsident Donald Trump an seine Wähler war und ist seine Mauer. Und zuletzt sah es so aus, als könnte er dieses Versprechen nicht halten – denn das von den Demokraten dominierte Repräsentantenhaus wollte Trump nicht die dafür nötigen Gelder geben.

Am Donnerstagabend überschlugen sich dann die Ereignisse: Der Streit um den US-Haushalt und den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko könnten zur Verfassungskrise eskalieren, wenn Trump wirklich den nationalen Notstand bemüht und Sondervollmachten beansprucht, analysiert Josef Braml, USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) für BILD.

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Trumps Rede zur Lage der Nation

„Trump spielt weiterhin die chauvinistische Karte.“

In der Rede zur Lage der Nation hat US-Präsident Donald Trump zu politischer Einigkeit aufgerufen. USA-Kenner Josef Braml bezweifelt jedoch, dass diese Worte in der Realität eine Rolle spielen werden. Trump sei im Wahlkampfmodus, sagt der USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) im Interview mit Susanne Stöckl vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

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Amerikas Markt-Macht

„Die USA werden alle Macht einsetzen, um amerikanischen Firmen Vorteile zu verschaffen.“

Huawei, Nordstream 2, Eurofighter: An immer mehr Fronten treten Konflikte zwischen der Trump-Regierung und anderen Nationen zutage. Es wird mit ganz harten Bandagen gespielt, erläutert der USA-Experte Josef Braml im Interview mit Karin Finkenzeller von der WirtschaftsWoche.

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Trumps Spiel mit den Demokraten

US-Präsident Donald Trump will die Finanzierung seiner Grenzmauer zu Mexiko um jeden Preis haben, weil er damit in der Pflicht gegenüber seinen protektionistisch gesinnten, teilweise fremdenfeindlichen Wählern steht. Trump kann zudem einen Schwachpunkt der Demokraten ausnutzen, analysiert der USA-Experte Josef Braml in einem Gastbeitrag für die Fuldaer Zeitung.

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Außen- und Sicherheitspolitik der USA

„Amerika muss gewinnen, auf Kosten aller anderen“

Der zurückgetretene US-Verteidigungsminister James Mattis sei der letzte in der Regierung Trump gewesen, der noch an Allianzen geglaubt habe, sagte der Politikwissenschaftler Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) im Deutschlandfunk. Donald Trump dagegen sehe in anderen Staaten nur Rivalen, warnte der USA-Experte im Gespräch mit Christine Heuer.

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„America First“ gilt mehr als je zuvor

Das nationalistische und protektionistische Vorgehen Donald Trumps wird durch die Kongresswahl gestärkt, analysiert der USA-Experte Josef Braml in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt. Eine noch umfangreichere Wählerbasis könnte künftig den „Amerika First“-Kurs des US-Präsidenten unterstützen. Ein vereintes Europa ist das Gebot der Stunde.

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