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Trump nach Enthüllungen unter Druck

Trump gerät durch Enthüllungen seines Ex-Anwaltes schwer unter Druck. Fast zeitgleich gab es am Dienstag einen Schuldspruch für Trumps früheren Wahlkampfmanager Paul Manafort und ein Geständnis seines ehemaligen Anwalts Michael Cohen.

US-Präsident Donald Trump bläst in einem TV-Interview zur Gegen-Offensive: „Schweigegeld an Frauen war keine Straftat“ – USA-Experte Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik erklärt im Gespräch mit BILD-Redakteur Simon Schütz, ob Donald Trump über die Affäre stürzen kann.

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Prozess gegen Trumps Vertraute

Nachdem Donald Trumps ehemaliger Anwalt Michael Cohen unter Eid gegenüber den Staatsanwälten in New York ausgesagt hat, dass er von „dem Kandidaten“ – gemeint ist ohne Zweifel Donald Trump – angewiesen worden sei, Schweigegeld an zwei mutmaßliche Ex-Geliebte zu zahlen, um seine Wahlchancen nicht zu schmälern, gibt es einen belastbaren Hinweis, dass auch Trump strafbar gehandelt hat.

Im Gespräch mit der Tagesschau bewertet der USA-Experte Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik die Verurteilung von Trumps ehemaligen Mitarbeitern Michael Cohen und Paul Manafort im Hinblick auf die politische Zukunft des US-Präsidenten.

 

Neue Strategie für den Umgang mit den USA

Bundesaußenminister Heiko Maas hat mit seiner Forderung nach einer stärkeren Unabhängigkeit Europas von den USA eine breite Debatte über das transatlantische Verhältnis ausgelöst. USA-Experten unterstützen die Eckpunkte der neuen Amerika-Strategie, die Maas in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt skizziert hat.

„Für die deutsche Politik und Wirtschaft ist es höchste Zeit, den Ernst der Lage zu begreifen: Donald Trump ist nur ein Symptom grundlegender sozio-ökonomischer und politischer Verwerfungen der USA, die sich auch nach seiner Amtszeit auf Europa und die Welt auswirken werden“, sagte der USA-Experte Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik im Gespräch mit Torsten Riecke vom Handelsblatt. „Europa im globalen geopolitischen Wettbewerb aufzustellen, ist das Gebot der Stunde.“

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Höchste Zeit für ein „Europe United“

Der Politikwissenschaftler Josef Braml begrüßt das Vorhaben von Außenminister Heiko Maas, die transatlantische Zusammenarbeit neu aufzustellen. Er sagte im Deutschlandfunk, Europa müsse sich unter anderem mit Investitionen in Rüstung und Infrastruktur von den USA emanzipieren. Deutschland solle „die ausgestreckte Hand Frankreichs endlich annehmen“, fordert Josef Braml im Gespräch mit Tobias Armbrüster, um sich stärker gemeinsam gegenüber den USA zu positionieren.

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US-Kongresswahlen – Auswirkungen für Amerika und die Welt

In 100 Tagen wird in den USA schon wieder gewählt. Am 6. November sind Kongresswahlen. US-Präsident Donald Trump versucht alles, um republikanische Wähler zu mobilisieren – und die Mehrheit seiner Partei im Kongress zu behaupten. Doch um was genau geht es bei diesen Wahlen eigentlich? Und wird sich Trumps Politik danach ändern? Wie gefährlich könnte dem US-Präsidenten eine Niederlage werden? Darüber sprach BILD-Redakteur Simon Schütz mit dem USA-Experten Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

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Handelskrieg: USA versus EU

USA-Experte Josef Braml: „Wir sitzen am kürzeren Hebel“

27.07.2018 | 6 Min. | Quelle: HR

US-Präsident Donald Trump und EU-Präsident Jean-Claude Juncker scheinen sich im Handelsstreit angenähert zu haben. hr-iNFO-Moderator Werner Schlierike hat mit Josef Braml, USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, über das Treffen der beiden gesprochen.

Gefahr für Krieg mit Iran: „Der Wahnsinn hat Methode“

Droht die Gefahr eines Krieges zwischen den USA und dem Iran, weil Präsident Donald Trump nach Nordkorea nicht auch noch eine weitere Atommacht akzeptieren will? Josef Braml, USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, warnt im Interview mit dem WESER-KURIER: Trumps Lehre aus der Entwicklung in Nordkorea sei, dass er „beim Iran sehr viel schneller handeln“ werde. „Unter anderem deshalb wird Amerika Präventivschläge setzen, zusammen mit Israel und Saudi-Arabien“, sagte Braml.

„Auch Russland“, so der Politologe, „wird den Amerikanern da nicht in den Arm fallen“. Mit den Militärschlägen gegen Teheran rechnet Braml „noch in diesem Jahr“. Das könne Trump auch vor den Zwischenwahlen im November nützlich sein, denn „eine Militäraktion gegen den Iran würde alle patriotisch denkenden Amerikaner um die Fahne und um den Präsidenten als Oberbefehlshaber versammeln“.

Zum belasteten transatlantischen Verhältnis und zu den deutsch-amerikanischen Beziehungen sagt Braml: „Europa muss endlich aufwachen, sich emanzipieren, auch wenn das vielen schwerfällt.“ Nur ein souveränes Europa werde von Amerika ernst genommen. Deshalb müsse Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt handeln. „Wir haben schon sehr viel Zeit verloren, Europa besser aufzustellen.“ Nun müsse Merkel „liefern“.

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Ein guter Deal für die USA: „Europa ist vor Trump eingeknickt“

Unterwürfig findet USA-Experte Josef Braml, wie die Europäische Union in Washington auftritt. US-Präsident Trump sitze nur deshalb am längeren Hebel, weil Europa darauf verzichte, sein stärkstes Argument auszuspielen. Mit Josef Braml sprach Hubertus Volmer für n-tv.

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Zieht Trump gegen den Iran in den Krieg?

Amerika sollte wissen, „ein Krieg mit Iran ist die Mutter aller Kriege“, sagte der iranische Präsident Hassan Rohani am Sonntag an die USA gerichtet. „Mister Trump“, fügte Rohani hinzu, „spielen Sie nicht mit dem Schwanz des Löwen. Dies würde nur zu Bedauern führen.“

Sofort reagierte der US-Präsident auf die Provokation – mit einem nahezu komplett in Großbuchstaben gehaltenem Tweet: „Bedrohen Sie nie wieder die USA, oder Sie werden Konsequenzen erleben, die nur wenige in der Geschichte bisher erleben mussten.“

Am Dienstag wiederum schlug der iranische Außenminister Javad Zarif zurück. Er drohte Trump: „Wir sind unbeeindruckt. Schon vor einigen Monaten hat man noch harschere Drohungen von Ihnen gehört. (…) Seien Sie vorsichtig!“

Es ist eine rhetorische Eskalationsspirale, die zu einem Zeitpunkt kommt, an dem die US-iranischen Beziehungen ohnehin an einem Tiefpunkt sind. Seitdem Donald Trump das Atomabkommen mit der Islamischen Republik im Mai aufgekündigt hat, verschärft sich der Konflikt zwischen den beiden Ländern.

Nun drohen Sie sich offen mit Krieg. Doch wie wahrscheinlich ist es, dass es zu diesem kommt? Josef Braml, der USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), gab der HuffPost Antwort:

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