US-Kongresswahlen – Beschneidung von Trumps Machtfülle?

Noch 50 Tage bis zu den amerikanischen Zwischenwahlen: Am 6. November werden das Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu besetzt. Dieses Jahr geht es bei den „Midterms“ noch mehr als sowieso üblich um die Arbeit und die Person von US-Präsident Donald Trump.

Wie werden die Amerikaner sich entscheiden? Werden sie Trump und seine Partei abstrafen, den Präsidenten also entmachten? Oder wird es den Republikanern gelingen, sich gegen die Prognosen zu behaupten und am Ende doch die Nase vorn zu haben?

BILD-Redakteur Simon Schütz fragte Josef Braml, den USA-Experten der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), ob Trumps Macht bald erheblich eingeschränkt werden könnte.

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Der gefährlichste Moment in der Ära Trump

Am 11. September, einem symbolischen Datum, veröffentlicht Bob Woodward sein Enthüllungsbuch über Trump. In „Fear: Trump in the White House“ beschreibt der Reporter den US-Präsidenten als zornigen und paranoiden Ignoranten.

Ein Großteil seiner Mitarbeiter ist demnach damit beschäftigt, ihn davon abzuhalten, das Welthandelssystem zu zerstören, die nationale Sicherheit zu untergraben oder Kriege anzuzetteln.

US-Präsident Donald Trump hat nach Bob Woodwards Worten mit einem geplanten Tweet zu Nordkorea das US-Verteidigungsministerium in höchste Alarmstufe versetzt. Trump habe eine Twitter-Botschaft mit dem Inhalt entworfen, die Familienangehörigen sämtlicher 28 000 in Südkorea stationierten US-Soldaten sollten abgezogen werden, sagte Woodward dem Sender CBS in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview.

Dies habe höchste Unruhe im Pentagon ausgelöst, beschrieb der legendäre Reporter Woodward. Den Militärexperten sei klar gewesen, dass eine solche Botschaft von Nordkorea als Hinweis auf einen unmittelbar bevorstehenden US-Militärangriff verstanden worden wäre. Letzten Endes habe Trump dann darauf verzichtet, die Twitter-Botschaft zu verschicken.

Josef Braml, USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, erklärte BILD den Wandel in der Strategie Trumps gegenüber Nordkorea.

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Trumps Tribunal

US-Präsident Donald Trump dreht die Mehrheit am Obersten Gericht – mit weitreichenden Folgen für Amerika und die Welt

Mit der Besetzung des nunmehr zweiten Obersten Richters auf Lebenszeit will US-Präsident Donald Trump seine unmittelbare politische Zukunft sichern, eine mögliche Wiederwahl befördern und seine Machtbefugnisse im System der konkurrierenden politischen Gewalten ausdehnen. Damit wird die Innen- und Außenpolitik der USA weit über seine möglichen beiden Amtszeiten hinaus radikal verändert. Das hat auch Einfluss auf die globale Weltordnung und die bisherige Rolle der USA als deren Hüter. Eine aktuelle Analyse des USA-Experten Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

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Money Talks – Redefreiheit auf Kosten der amerikanischen Demokratie

Wie Spendengelder den Ausverkauf der amerikanischen Demokratie vorantreiben erläutert der USA-Experte Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in seinem Beitrag für die Zeitschrift Internationale Politik und Gesellschaft (IPG).

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Iran-Sanktionen

Die USA und der Iran streiten vor dem höchsten Gericht der Vereinten Nationen über die amerikanischen Wirtschaftssanktionen. Den Entscheid des Internationalen Gerichtshofs werden die USA nicht beachten, sagt USA-Experte Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik im Interview mit Ferdinand Knauß von der WirtschaftsWoche. Trump plane vermutlich schon Luftschläge. Treffen will er damit nicht nur das Regime in Teheran, sondern auch China.

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Gerichtsfälle als Trumpfalle?

Nach den Schuldsprüchen gegen seine beiden ehemaligen Mitarbeiter könnte US-Präsident Trump ein Amtsenthebungsverfahren drohen. Doch das entscheiden Politiker. „Die Amtsenthebung ist keine juristische, sondern eine politische Frage“, sagt der USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik im Interview mit dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

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Verurteilung von Trumps Ex-Vertrauten

Nach dem Schuldbekenntnis des ehemaligen Trump-Anwalts Michael Cohen und dem Schuldspruch gegen den Ex-Wahlkampfchef Paul Manafort spricht Phoenix-Nachrichtenredakteur Stepan Kulle im Schaltgespräch mit dem USA-Experten Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) über Donald Trumps derzeitige Situation – auch im Hinblick auf die Kongresswahlen im November 2018 und eine mögliche Amtsenthebung des US-Präsidenten.