USA-Iran-Konflikt: Europa setzt auf „totes Pferd“

Dicke Luft zwischen Washington und Teheran, Drohgebärden auf beiden Seiten und Kritik an den Nato-Partnern: Die Ereignisse in der aktuellen Krise sorgen stündlich für neue Meldungen. Will US-Präsident Trump damit vom Impeachment-Verfahren ablenken oder sind seine Wahlchancen nun sogar gestiegen? Politikwissenschaftler Dr. Josef Braml spricht im Interview mit Marie Illner für das Nachrichten-Portal WEB.DE über Trumps Strategie, den drohenden Krieg zwischen den USA und dem Iran und erklärt, warum die Europäer mit dem Nuklearabkommen auf ein „totes Pferd“ setzen.

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Spirale der Eskalation

Der Iran und Amerika bleiben auf gefährlichem Konfrontationskurs, warnt der USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik Josef Braml in einem Gastbeitrag im Handelsblatt.

Zwar scheint die Lage in Nahost wieder etwas entspannter zu sein – nach Irans vergleichsweise harmloser Vergeltungsattacke nach dem tödlichen US-Luftangriff auf den iranischen General Ghassem Soleimani. Doch der Iran und die USA steuern weiterhin auf Konfrontationskurs.

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Impeachment-Verfahren hilft Trump zur Wiederwahl

„Donald Trump hat erreicht, was er wollte“

Das Impeachment-Verfahren werde US-Präsident Donald Trump zu seiner Wiederwahl verhelfen, sagte der USA-Experte Josef Braml im Deutschlandfunk-Gespräch mit Stefan Heinlein. Trump wolle sogar, dass sich das Verfahren hinziehe. Dadurch werde auch das Ansehen Joe Bidens in Mitleidenschaft gezogen. Der Demokrat sei Trumps ernsthaftester Konkurrent.

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Geoökonomische Antworten auf Trump

Wie die EU Handel, Finanzen und Sicherheit zusammen denken sollte, um im härter werdenden geoökonomischen Wettbewerb mit den USA und China zu reüssieren, analysieren Josef Braml und Claudia Schmucker in einem aktuellen Policy Brief der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

Die US-Regierung unterminiert zur kurzfristigen Nutzenmaximierung multilaterale Institutionen wie die Welthandelsorganisation (WTO). Sie setzt mit aller Macht das Recht des Stärkeren durch – auch auf Kosten ihrer Alliierten. Auch andere Staaten setzen im härter werdenden geoökonomischen Wettbewerb kombiniert ihre Wirtschafts- und Militärmacht als kompetitiven Wettbewerbsvorteil ein.

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Amerikas Wirtschaft hängt am Tropf der US-Notenbank

Die wirtschaftliche Entwicklung in den USA wird durch innen- und außenpolitische Faktoren beeinträchtigt. Sie hängt am seidenen Faden der Geldpolitik der US-Notenbank. Als Reaktion auf die schwächere Industrieproduktion und Beschäftigung – und nicht zuletzt auch wegen der Geldlockerung der Europäischen Zentralbank (EZB) – dürfte die US-Notenbank Fed deshalb im Dezember eine weitere Zinssenkung ankündigen, prognostiziert der USA-Experte Josef Braml für Die Bank – Zeitschrift für Bankpolitik und Praxis.

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U.S. Sanctions Against Turkey

President Donald Trump could take far tougher action that would deter foreign investment and credit that Turkey badly needs. But doing so could backfire in a number of ways, and it’s not clear he really wants to said Josef Braml, head of the Americas program at the German Council on Foreign Relations in an interview with David McHugh from The Associated Press. More …

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