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Gipfel zwischen Biden und Putin in Genf: EU muss für ihre eigene Sicherheit sorgen

Die Botschafter dürfen ins jeweils andere Land zurückkehren, außerdem sind Rüstungsgespräche geplant. Viel mehr war nicht drin beim Gipfel zwischen US-Präsident Joe Biden und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Genf. Viele Beobachter haben sich mehr von dem Treffen zwischen Joe Biden und Wladimir Putin erhofft. In einem Interview mit Marcus Mäckler vom Münchner Merkur erläutert USA-Experte Josef Braml jedoch, dass Biden auf geostrategische Sicht einiges richtig gemacht hat. USA-Experte Braml glaubt, dass Biden ein großes geostrategisches Ziel verfolgt – und sieht Parallelen zu Richard Nixon.

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USA gegen China – Auswirkungen für Europa: Wenn Wirtschaft zur Waffe geoökonomischer Rivalität wird

Im 21. Jahrhundert rivalisieren die USA und China um wirtschaftliche, politische und militärische Dominanz. Deutschland und Europa geraten zusehends in die Zwickmühle und werden zum Kollateralschaden dieser historischen Auseinandersetzung, wenn ihre Entscheidungsträger keine Handlungsoptionen entwickeln, um in dem härter werdenden wirtschaftlichen und politischen Wettbewerb ihre Interessen zu verteidigen. Der Politik- und Wirtschaftsberater Dr. Josef Braml beschreibt bei den 147. „Baden-Badener Unternehmer Gesprächen“, wie wachsender Nationalismus und Deglobalisierung Europa und Deutschland vor härtere Markt-Machtbedingungen stellt und gibt Empfehlungen, wie international agierende Unternehmen sich davor wappnen können. In einem Beitrag für das „Magazin Palais Biron“ führt USA-Experte Braml die zentralen Thesen seines Vortrages aus.

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Biden forciert Deglobalisierung

Unter Joe Biden gefährden die USA weiterhin die regelbasierte Weltwirtschaftsordnung. Angesichts ihrer enormen Verschuldung werden die Vereinigten Staaten auch künftig starken Druck auf ihre „Verbündeten“ in Europa machen, analysiert USA-Experte Josef Braml in einem Gastbeitrag in der Neuen Zürcher Zeitung.

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Transatlantische Energie- und Klimakooperation

silhouette of mountains

Die auf fossile Energieträger fokussierte Energiepolitik des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump schadete nicht nur Amerikas Alliierten, sondern auch den USA selbst, weil sie dem Hauptenergiekonsumenten China strategisch in die Karten spielte. Hingegen könnte eine von der neuen Regierung unter Präsident Joe Biden forcierte transatlantische Kooperation bei der Weiterentwicklung zukunftsfähiger Energien und Technologien eine verbesserte Energieversorgungssicherheit, dringend notwendige wirtschaftliche Wachstumsimpulse und Klimaschutz generieren – im Interesse der USA und der Europäischen Union – lautet die Empfehlung des USA-Experten Josef Braml in einem Beitrag in der Ausgabe Mai/Juni 2021 der Zeitschrift „Die Politische Meinung“ der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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Biden’s Geo-Economics Forces De-Globalization

american flag under a cloudy sky

Although the new Biden administration rhetorically seeks more „values“ and the „community of democracies,“ the United States is still at its core seeking to protect its national interests with all its economic and military power. Under US President Joe Biden America continues to threaten the rules-based world economic order and is pushing the trend towards de-globalization, analyzes US expert Josef Braml for the Blog of the German Development Institute (GDI).

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In rauen Gewässern: Was bedeutet Bidens Chinapolitik für Europa?

american and chinese flags and usa dollars

In der Amtszeit von US-Präsident Joe Biden ist mit einem härteren geoökonomischen Vorgehen der USA gegenüber China zu rechnen. Die sino-amerikanische Rivalität wird Europas Wirtschaft und Außenpolitik beeinträchtigen und sollte Europäern strategisch zu denken geben, argumentiert der USA-Experte Dr. Josef Braml in einem Beitrag für die Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“.

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The Biden Administration’s Geo-Economics – A Challenge for Europe

Given the obvious social and economic problems in the United States, European observers mistakenly expect the next US government to mainly focus on domestic issues and to neglect foreign policy. Europeans should realize that Republican obstruction in the domestic field will lead the Biden administration to use its greater room for manoeuvre in foreign policy. The United States will continue to use their economic weapons against rivals such as Russia and China. Above all, the geo-economic rivalry between the United States and China will affect European interests and should as well give the Europeans reasons to think more geo-strategically. In order to improve its capacity to act and defend its interests and values, the European Union should move from the illusion of unanimity towards a more realistic consensus-finding in the form of qualified majority voting in foreign and security policy, conclude Josef Braml and Ulrich Schlie in a Special Edition “Geopolitics“ (I/2021) of The Defence Horizon Journal.

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Amerikas künftige Politik nach dem zweiten Amtsenthebungsverfahren gegen Trump

white house

Das zweite Impeachment-Verfahren gegen Trump wird enden wie das erste: mit einem Freispruch. Ein Gespräch mit dem USA-Experten Josef Braml in der Münchner Abendzeitung (AZ) über die Hintergründe, das Dilemma der Demokraten – und Wirtschaft als Waffe in der Welt-Politik.

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US-Geo-Ökonomie: Wenn das Militär zu Marktmacht und der Dollar zur Waffe wird

Zwar jubeln die Börsianer an der Wall Street, die wirtschaftlichen Realitäten der USA bildet der Aktienmarkt aber schon lange nicht mehr ab, sagt der USA-Experte Dr. Josef Braml. Die sozio-ökonomische Lage der USA sei vielmehr desaströs, die USA überschuldet und am Boden. 

Allein schon deshalb werde auch die neue US-Administration unter Joe Biden und Kamala Harris ihre militärische Stärke in Marktmacht ummünzen und ihre ökonomische Macht global als Waffe einsetzen. Den europäisch-chinesischen Technologie-Transfer auch mittels (Sekundär-) Sanktionen einzuschränken, das wird nur eines von mehreren Mitteln sein, auf die sich Europa einzustellen hat, sagt USA-Experte Josef Braml im Gespräch mit Oliver Weilandt im „Atlantic Talk Podcast“ der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. 

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