Amerika und die Welt: Warum wir die Psychologie der Macht verstehen müssen

Mein neues Buch „Die narzisstische Nation: Amerika, Europa und die Psychologie der Macht“ ist erschienen.

Darin gehe ich der Frage nach, warum die politische Krise der USA nicht allein mit ökonomischen Interessen, Machtpolitik oder parteipolitischer Polarisierung zu erklären ist. Wer Amerika heute verstehen will, muss auch die psychologischen Triebkräfte begreifen: Statusverlustängste, kollektive Kränkungen, Identitätskonflikte und narzisstische Selbstbilder.

Donald Trump ist dabei weniger Ursache als Symptom tieferliegender gesellschaftlicher Entwicklungen. Die USA ringen mit dem Verlust ihrer unangefochtenen Vormachtstellung, mit wachsender sozialer Ungleichheit, hoher Verschuldung und mit einem Selbstbild, das immer schwerer mit der Realität in Einklang zu bringen ist.

Gerade deshalb könnten die Zwischenwahlen 2026 zu einer Schicksalswahl für die amerikanische Demokratie werden – und damit auch für Europa. Denn die innere Krise Amerikas hat unmittelbare Folgen für unsere Sicherheit, Wirtschaft und geopolitische Handlungsfähigkeit.

Europa muss sich auf eine weniger verlässliche Schutzmacht einstellen und zugleich lernen, seine Interessen und Werte in einer Welt konkurrierender Großmächte selbstbewusster zu vertreten.

Das Buch ist hier erhältlich:

Ich freue mich über Interesse, kritische Rückmeldungen und den Austausch dazu.

Herzliche Grüße,

Josef Braml

Teherans Hebel offenbart die Grenzen amerikanischer Macht

Naval ships from US and Iran with oil tankers in the Strait of Hormuz

Die Straße von Hormus verschafft Teheran einen starken Hebel. Für Washington wird der Konflikt zunehmend zum Problem aus Munition, Geld und Zeit, analysiert der USA-Experte Josef Braml für Focus Online.

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Die Dollar-Dominanz verliert ihre Selbstverständlichkeit

Traders working at multiple monitors displaying BOJ intervention in EUR/JPY forex market

Die gemeinsame Intervention der USA und Japans zugunsten des Yen ist mehr als eine Episode am Devisenmarkt. Sie zeigt, dass Washington die Grenzen seiner eigenen Finanzmacht erkennt – und dass Europa daraus endlich Konsequenzen ziehen sollte. Ein Gastbeitrag von USA-Experte Josef Braml für The Pioneer.

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Amerikas Nuklear-Paradox im Nahen Osten

Three men in suits examining blueprints labeled U.S.-Iran Nuclear Cooperation Agreement

Der Krieg gegen den Iran sollte dessen Atomprogramm stoppen. Nun zeigt sich das Gegenteil: Teheran fühlt sich bestätigt, während ein US-Nuklearabkommen Saudi-Arabien den Weg zur Urananreicherung ebnet. Droht ein atomarer Dominoeffekt? Eine Analyse des Politikwissenschaftlers Josef Braml für The Pioneer.

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Trump warnt vor dem „Deep State“ – als Vorbereitung auf nächstes Wahl-Chaos?

A man in a navy blue suit speaking at a podium with the presidential seal in front of an American flag and Oval Office desk

Mit Warnungen vor China und dem Schattenstaat verschärft Donald Trump den Ton vor den US-Zwischenwahlen. Bereitet er damit den nächsten Wahlkonflikt vor? Im Interview mit dem Schweizer Newsportal blue News ordnet USA-Experte Josef Braml die Aussagen ein.

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Hinter Trumps China-Vorwürfen steckt größere Machtstrategie

A man in a crown sitting on a throne above large books labeled 'LAWS' on a cracked pedestal reading 'THE LAW', with flying papers, helicopters, a statue of Lady Justice, police, and photographers

Trumps Rede war weniger eine Erklärung der Vergangenheit als eine Vorbereitung der Zukunft. Sie bereitet den Boden für einen gefährlichen Ausnahmezustand, erläutert der USA-Experte Josef Braml für Focus Online.

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Trump, Iran und die Illusion strategischer Kontrolle

Man in suit speaking at podium with military vehicles and soldiers in a desert conflict zone outside a window

Der USA-Experte Josef Braml erklärt die widersprüchlichen Äußerungen und Aktionen von US-Präsident Donald Trump hinsichtlich des Iran-Kriegs als Ausdruck eines strukturellen Dilemmas amerikanischer Machtpolitik. Ein Gastbeitrag in der Fuldaer Zeitung.

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Will er die Midterms verlieren? Ein Blick in Trumps Machtdenke

Donald Trump speaking at a podium with an American flag beside him and a large screen behind showing worried European faces with the text 'Europe Worried: What's Next?'

Was wie US-Innenpolitik wirkt, könnte Europas Sicherheit erschüttern: Trumps Machtstrategie und Notstandspläne stellen nicht nur die amerikanische Demokratie infrage – sondern das Fundament der westlichen Ordnung. Für Focus Online analysiert der Politikwissenschaftler und USA-Experte Josef Braml die strategischen Hintergründe.

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„Faire Deals widersprechen Trumps Natur“

Portrait of a man with a detailed map of Europe projected on his face

Trump regiert nach dem Prinzip Kränkung, Dominanz und Vergeltung. Hinter Trumps Lärm steckt ein brutales Machtkalkül: Wer ihn verstehen will, muss seinen Narzissmus verstehen. Im Vorfeld seiner Keynote beim HORIZONT Kongress erklärt der USA-Experte Josef Braml im Interview, warum Europas größte Gefahr nicht nur in Washington, sondern in der eigenen Schwäche liegt.

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Trumps Truppenabzug als Druckmittel

U.S. soldiers leaving cargo plane at Ramstein Air Base with American flag and sign

Der Abzug von US-Soldaten aus Deutschland ist mehr als eine militärische Anpassung. Der USA-Experte Josef Braml sieht darin ein strategisches Signal Washingtons: Sicherheit wird zunehmend an Bedingungen geknüpft, mit weitreichenden Folgen für Deutschland. Ein Beitrag für The Pioneer.

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