Die Midterm-Wahlen am 3. November könnten für Donald Trump und seine Maga-Bewegung zum Desaster werden. Aber wie wird der US-Präsident auf eine mögliche Niederlage der Republikaner reagieren? Der USA-Experte Josef Braml zeigt sich im „Cicero Podcast Politik“-Gespräch mit Alexander Marguier alarmiert angesichts der aktuellen Entwicklungen in den USA.
Es dürfte eine Abrechnung werden mit Donald Trump – auch wenn der amerikanische Präsident überhaupt nicht zur Wahl steht. Aber die „Midterms“ waren schon immer ein Barometer für die Zufriedenheit der US-Bürger mit der Politik des Regierungschefs im Weißen Haus. Und da sieht es derzeit überhaupt nicht gut aus für den 80-Jährigen, der seine zweite Amtszeit mit dem Versprechen angetreten war, die Kriege auf fremden Territorien zu beenden, die Inflation zu senken und die Wirtschaft auf Trab zu bringen. Doch mit dem Waffengang im Iran hat er das Gegenteil von alledem bewirkt.
Entsprechend groß ist die Enttäuschung bis tief hinein ins Maga-Lager. Kommt es am 3. November also zu einem Erdrutschsieg für die oppositionellen Demokraten? Und wäre Trump in diesem Fall überhaupt bereit, eine Niederlage der Republikaner zu akzeptieren?
Darüber spricht der USA-Experte Josef Braml mit Cicero-Chefredakteur Alexander Marguier in dieser Ausgabe des Podcasts Politik. Braml ist alles andere als zuversichtlich mit Blick auf die Stabilität der demokratischen Institutionen in den Vereinigten Staaten: Er sieht das Land auf dem Weg in eine Autokratie – und prophezeit eine ungewisse Zukunft für die einstige Weltmacht in Zeiten tiefgreifender geopolitischer Umbrüche.
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Autoreninfo:
Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.
Dr. Josef Braml ist USA-Experte, European Director der Denkfabrik Trilaterale Kommission und Autor des soeben erschienenen Buches „Die narzisstische Nation. Amerika, Europa und die Psychologie der Macht“.
