Amerikas Kurswechsel – maritime Auswirkungen

Die Hinwendung nach Asien, der bereits unter Barack Obama eingeläutete Kurswechsel und das „Rebalancing“, werden unter US-Präsident Donald Trump fortgesetzt. Denn Washingtons Bedrohungswahrnehmung hat sich ebenso wenig verändert: Chinas wirtschaftliches Wachstum, militärisches Aufrüsten, Territorialansprüche und geo-strategisches Konzept (One Belt, One Road) bedrohen Amerikas Vormachtstellung in Eurasien. Übergeordnetes geo-strategisches Ziel der USA bleibt es, China einzudämmen. Indes wird eine Akzentverschiebung bei der Operationalisierung dieses Ziels deutlich:

Die Trump-Regierung setzt weniger auf liberal-internationalistische Mittel und umso mehr auf „realistische“ Machtpolitik, weniger auf wirtschaftliche/handelspolitische, mehr auf militärische Instrumente. Dabei werden künftig weniger „boots on the ground“ benötigt und der Marine und „Air Force“ verstärkt Aufgaben zugewiesen. Die Trump-Regierung wird asiatische und auch europäische Verbündete mit mehr Lasten konfrontieren, damit diese ihre eigenen Sicherheits- und Handelsinteressen wahren.

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