Der chinesisch-amerikanische Streit: Ohne Handelsbeziehungen steigt die Wahrscheinlichkeit militärischer Konflikte

Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China sind seit einiger Zeit von Spannungen geprägt. In einem Interview mit der Fachzeitschrift Politikum erläutert der USA-Experte Josef Braml, welche Auswirkungen die sino-amerikanische Rivalität auf Deutschland und Europa haben könnte.

Die Beziehungen zwischen den USA und China stellen sich seit einiger Zeit spannungsreich dar. In der wissenschaftlichen Debatte wird, unter Bezug auf die Studie zum Peloponnesischen Krieg, häufig von einer „Thukydides-Falle“ (Graham Allison) gesprochen, d.h. einer Tendenz zum Krieg, wenn eine aufstrebende Macht eine bestehende Hegemonialmacht abzulösen oder zu verdrängen versucht. Halten Sie eine solche Charakterisierung des amerikanisch-chinesischen Verhältnisses für zutreffend und analytisch hilfreich?

Es ist sinnvoll, Lehren aus der Geschichte zu ziehen. In unserem Buch „Die Traumwandler“ analysieren Mat Burrows und ich die heutige Machtkonstellation auch im Hinblick auf die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Trotz vieler Unterschiede gibt es eine Gemeinsamkeit, die sowohl von uns als auch vom Politikwissenschaftler Graham Allison hervorgehoben wurde: Wenn eine etablierte Macht von einem aufstrebenden Rivalen herausgefordert wird, führt dies häufig zu Kriegen. Dies muss jedoch nicht zwangsläufig geschehen.

Der australische Historiker Christopher Clark verfasste anlässlich des 100. Jahrestages des Ersten Weltkriegs ein Buch mit dem Titel „Die Schlafwandler“. In diesem Werk legte er dar, dass der Beginn des Krieges auf eine Reihe von Entscheidungen verschiedener Akteure zurückzuführen ist, die keineswegs unvermeidlich waren.

Eine ähnliche Eskalation ist auch in den heutigen Krisen denkbar. Die Geschichte mag sich nicht wiederholen, aber sie könnte sich reimen, sollten die rivalisierenden Weltmächte von heute, die USA und China, in einen Krieg „hineinschlittern“, wie es die europäischen Mächte 1914 taten, um den berühmten Ausdruck von David Lloyd George zu zitieren, der im Dezember 1916 mitten im Ersten Weltkrieg zum britischen Premierminister gewählt wurde.

Bis weit in die 2000er Jahre hinein waren die Beziehungen zwischen den USA und China vornehmlich kooperativ. Die USA hatten sich sehr für die Integration Chinas in die Weltwirtschaft eingesetzt und den Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) unterstützt. Warum sind die konfliktiven Elemente in den Vordergrund getreten?

Nach dem Zerfall der Sowjetunion schienen die Rivalitäten der Weltmächte für immer beendet zu sein und manche Beobachter, etwa Francis Fukuyama, diagnostizierten sogar das „Ende der Geschichte“. Doch wir erleben nicht das Ende, sondern eine Ironie der Geschichte. China hat nicht wie erhofft die Marktwirtschaft und politischen Ideale des Westens adaptiert. Ironischerweise übernimmt Amerika jetzt die merkantilistische Politik Chinas und ermutigt seine Verbündeten, dasselbe zu tun, um Chinas Wachstum und Aufstieg zu hemmen.

Es wäre hilfreich, wenn jemand den heutigen Eliten in Washington die Geschichte der maritimen Rivalität zwischen Deutschland und Großbritannien vor dem Ersten Weltkrieg erläutern könnte – ein gut dokumentierter historischer Wettbewerb, der wie gesagt einige Ähnlichkeiten mit den aktuellen wirtschaftlichen und militärischen Spannungen zwischen China und den USA aufweist.

Die Konflikte zwischen den USA und China entfalten sich auf unterschiedlichen Feldern: der Handels-, Energie- und Klima- wie auch der Sicherheitspolitik. Gibt es so etwas wie einen Konfliktkern, der die unterschiedlichen Bereiche miteinander verbindet?

In Washington herrscht die Sorge, dass Amerikas Macht gegenüber China abnimmt, obwohl dieses Thema oft tabu ist. Experten, die es ansprechen, riskieren berufliche Nachteile. Es geht darum, Amerikas „Nummer Eins“-Position um jeden Preis zu bewahren. Chinas Aufstieg bedroht die seit langem bestehende Position der USA als führende Nation, was für einige fast zur Besessenheit geworden ist. Ihrerseits versucht die chinesische Führung das „Jahrhundert der Demütigungen“ wettzumachen und die Vereinigten Staaten in den für die Zukunft entscheidenden Technologiebereichen zu überholen.

In ihrem Wettstreit setzen die USA und China ihre Marktstärke geostrategisch ein. Insbesondere auch die USA verwenden wirtschaftliche Hebel, um Chinas Fortschritte zu begrenzen oder sie sogar umzukehren. In diesem Zusammenhang dient die Wirtschaft nicht mehr nur als Ziel, sondern als Mittel zu geostrategischen Zwecken. So wird der Wirtschaftskampf Teil der Rivalität zwischen den Staaten.

Es ist absehbar, dass auch die zukünftige Trump-Administration weiterhin Daten-, Handels-, Energie- und Finanzströme manipulieren wird, insbesondere durch den Einsatz von (Sekundär-)Sanktionen. Das Spiel der Kräfte auf sogenannten freien Märkten tritt noch mehr in den Hintergrund und wird von den USA nur solange akzeptiert, wie es dem politischen Ziel geostrategischer Dominanz dient. Dies wäre eine Abkehr vom modernen, liberalen Prinzip des freien Marktes und der Win-Win-Philosophie, hin zu einem merkantilistischen, vorindustriellen Denken einer Nullsummenlogik: Wenn einer gewinnt, verlieren die anderen – ganz nach dem Geschmack von Donald Trump.

Deutsche Unternehmen mit internationaler Ausrichtung sind zunehmend von den geoökonomischen Strategien der Supermächte USA und China betroffen. Deutschland ist eine der am stärksten verflochtenen und damit umso mehr von einer möglichen De-Globalisierung betroffenen Volkswirtschaften der Welt. Während deutsche Firmen bisher, vor allem seit dem Ende des Kalten Krieges, Vorteile aus der Globalisierung gezogen haben, könnten sie im Zuge eines chinesisch-amerikanischen Machtkampfes und resultierender protektionistischer Maßnahmen auch Verluste erleiden.

Der EU fällt es deutlich schwerer als den USA, sich in der globalen Konfliktkonstellation zu positionieren. Warum eigentlich?

Nur wenige der westlichen Medien haben bemerkt, dass sich ein umfassender Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China angebahnt hat. Mit der Unterzeichnung des CHIPS Act am 9. August 2022 hat US-Präsident Joe Biden einen Wirtschaftskrieg gegen China eingeleitet, um Chinas Entwicklung zu drosseln, indem er den Export fortgeschrittener Halbleiter mit US-Technologie nach China beschränkt. Die chinesische Führung wiederum weiß, dass ihr Land die neueste Chip-Technologie benötigt, wenn es in der wirtschaftlichen Wertschöpfungskette weiter aufsteigen und modernste technische Güter und Dienstleistungen produzieren will.

Der Techwettstreit steht im Kern des chinesisch-amerikanischen Konflikts; vor allem hochmoderne Chiptechnologien gelten als entscheidend für die künftige wirtschaftliche und militärische Überlegenheit. Die neuen und aufkommenden Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Robotik und Big Data, welche die Europäer verschlafen haben, gelten als die Treiber des Wirtschaftswachstums und der militärischen Stärke und erfordern alle hochentwickelte Halbleiter.

Aufgrund seiner fortschrittlichen Technologien in der Halbleiterfertigung sowie seiner geografischen Lage befindet sich Taiwan im Brennpunkt des Wettbewerbs zwischen China und den USA. Im Gegensatz zu Wirtschaftssanktionen stellt Taiwan eine Angelegenheit dar, bei der Peking nicht bereit ist, Zugeständnisse zu machen.

Würden Sie der These zustimmen, dass die globale Politik inzwischen durch einen „neuen“ oder „zweiten“ Kalten Krieg gekennzeichnet ist? Falls ja, inwiefern unterscheidet sich die aktuelle Konstellation von der der Nachkriegsjahrzehnte?

Was die Befürworter des Kalten Krieges, ob in den Vereinigten Staaten oder in Europa, nicht verstehen, ist, dass ein neuer Kalter Krieg nicht dem letzten ähneln wird, weil China eine globale Wirtschaftsmacht ist, wie es die Sowjetunion nie war. Für den Westen würde ein Kalter Krieg eine wirtschaftliche Katastrophe darstellen. Für die Entwicklungsländer wäre er allerdings noch verheerender und würde auf längere Sicht alle Errungenschaften der letzten drei Jahrzehnte zunichtemachen.

Die USA und China agieren nicht im luftleeren Raum, sondern pflegen unterschiedliche Allianzen. China scheint auf zahlreiche Länder des „globalen Südens“ an Einfluss zu gewinnen. Welche Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der Kooperation zwischen den BRICS-Staaten zu?

Wie seine zurückhaltende Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine zeigt, möchte der Globale Süden nicht in einen weiteren Kalten Krieg involviert werden. Selbst während des alten Kalten Krieges entschieden sich viele Entwicklungsländer für Neutralität. Diejenigen, die im amerikanisch-sowjetischen Wettbewerb mittendrin waren, litten unter den Auswirkungen der Konflikte. Der Wunsch, sich aus jeder bipolaren Rivalität herauszuhalten, ist gewachsen, wie die Entscheidung der meisten Entwicklungsländer zeigt, Russland nicht zu sanktionieren.

Die US-Sanktionen sind zunehmend aus dem Ruder gelaufen. Viele Kritiker argumentieren, dass sie ohnehin nicht wirksam gewesen seien und andere Staaten dazu veranlasst hätten, Umgehungsstrategien zu entwickeln. Die sogenannten BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) sowie insbesondere Saudi-Arabien, der weltweit einzige Swing-Producer auf den globalen Ölmärkten, neigen dazu, China dabei zu unterstützen, die Regeln des globalen Energiemarktes neu zu definieren. Diese Maßnahmen sind Teil einer größeren Anstrengung zur „Entdollarisierung“ der Weltwirtschaft als Reaktion darauf, dass Washington die Dollar-Devisenreserven nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine als Waffe eingesetzt hat.

In Zukunft sollten wir dem Globalen Süden verstärkt Beachtung schenken, da seine Errungenschaften der letzten drei Jahrzehnte durch die Pandemie und den russischen Angriff auf die Ukraine beeinträchtigt wurden. Eine Entkopplung zwischen China und den USA würde die Entwicklungsländer zusätzlich belasten und die Chancen auf eine Demokratisierung mindern. Um die Förderung der Demokratie zu unterstützen, ist es nötig, die Globalisierung weiter voranzutreiben, auch wenn dies stärkere Regulierungen und zusätzliche Hilfen erfordert.

Wie stellt sich die Konfliktkonstellation im asiatischen Raum dar? Hier scheinen die USA außen- und sicherheitspolitisch noch sehr präsent, während – auch unterstützt durch die Belt and Road-Initiative – Chinas wirtschaftlicher Einfluss wächst. Ist das Kräftefeld hier eher stabil oder durch gewisse Verschiebungen gekennzeichnet?

China erwartet weiteren Druck aus den USA und reagiert vorläufig noch defensiv. Es ist ein Machtkampf ohne Gewinner entstanden. „Made in China 2025“ zielt darauf ab, die Abhängigkeit von westlichen Produkten zu reduzieren, und ist eine Antwort auf die wirtschaftlichen Beschränkungen der USA im Technologiebereich. Andere Länder sind wirtschaftlich von China abhängig, was seinen globalen Einfluss erhöht. Initiativen wie die „Seidenstraße“, auch „Belt and Road Initiative“ genannt, und Organisationen wie die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) stehen der G7 und der expandierenden NATO gegenüber.

Krisen und Konflikte wirken häufig als Beschleuniger des Wandels. Gilt dies auch für den Krieg Russlands in der Ukraine oder die erneute Zuspitzung des Nahost-Konflikts?

Es bleibt abzuwarten, ob Israel durch einen präventiven Angriff die Nuklearanlagen des Iran bombardieren wird, da Jerusalem besorgt ist, dass der Iran kurz vor dem Erwerb von Atomwaffen steht. Geschützt durch einen nuklearen Schirm könnte das Mullah-Regime weiterhin sein Unwesen in der Region treiben und Israels Sicherheit bedrohen. Sollte Israel, ermutigt durch Trumps Zusicherung, dass er Jerusalem nicht zurückhalten würde, diesen präventiven Schritt gehen, und der Iran seinerseits Israels Angriffe massiv erwidern, könnte US-Präsident Trump sich veranlasst sehen, zum Schutz Israels militärisch einzugreifen.

Um gegen den Iran vorzugehen, der laut US-Geheimdiensten ein Attentat auf Trump plante, könnte dieser einen Deal mit Putin schließen. Russland, das enge wirtschaftliche und militärische Beziehungen mit dem Iran pflegt, würde sich bei einem Angriff auf den Iran heraushalten. Im Gegenzug könnte Russland in seinem Krieg gegen die Ukraine eroberte Gebiete wie die Krim und die Ostukraine ohne Widerstand der USA beanspruchen.

Mangels US-Unterstützung wäre die Ukraine nicht in der Lage, gegen Russlands Angriffe zu widerstehen und müsste einer erzwungenen Friedensvereinbarung zustimmen. Um den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj dahingehend unter Druck zu setzen, könnte Trump, sekundiert von seinem Vizepräsidenten J.D. Vance, mit der Reduzierung der Hilfe für Kiew drohen. Auch der Kongress würde dies unterstützen, da die US-Bevölkerung immer weniger Befürwortung für die Ukrainehilfe zeigt.

Ohne Rückhalt der USA wäre die Ukraine – aber auch Europa – gefährdet. Viele europäische Alliierte vertrauen noch auf die NATO-Beistandsverpflichtung, die auch Trump nicht ohne Zwei-Drittel-Mehrheit im US-Senat kündigen könnte. Aber wie wertvoll wäre dieses Versprechen, wenn Trump als Oberbefehlshaber den amerikanischen Beistand auf minimale Unterstützung beschränkt?

Europa sollte sich darauf einstellen, im Notfall sich selbst verteidigen und den Ernstfall unter anderem auch durch nukleare Abschreckung verhindern zu können. Denn die USA haben sich schon seit geraumer Zeit von Europa ab- und nach Asien hingewendet, um Chinas Aufstieg zurückzudrängen. Einige Berater von Trump haben angedeutet, dass begrenzte militärische Kräfte besser gegen China eingesetzt werden sollten als in Europa.

Welche Akteure haben das Potenzial, also die Mittel und den Einfluss, einer weiteren Zuspitzung des Konflikts zwischen den USA und China entgegenzuwirken?

Europa hätte durchaus die Möglichkeit, zum globalen Akteur in dieser neuen, künftig vielleicht auch multipolaren Welt zu werden. Doch beim aktuellen sino-amerikanischen Kräftemessen ist Europa bislang nur Zuschauer, im schlimmsten Fall aber wird es zum zentralen Verlierer werden, wenn es nicht schnell entscheidungs- und handlungsfähig wird und seine Interessen verteidigt.

In dieser von geoökonomischen und geopolitischen Risiken geprägten neuen Weltordnung gewährt nur der europäische Verbund die nötige Marktmacht und Handlungsoptionen, damit Europas Länder weiterhin selbstbestimmt wirtschaften und leben können. Begriffe wie „strategische Unabhängigkeit“ und „Autonomie“ verschleiern momentan jedoch lediglich die unzureichende Entscheidungs- und Handlungskompetenz der Europäischen Union, die für eine erfolgreiche Anpassung an diese neue Ordnung dringend erforderlich ist.

Welche Formate der globalen Kooperation könnten oder müssten entwickelt werden, um einer militärischen Zuspitzung des Konflikts vorzubeugen?

Zunächst sollten wir den durch Trumps geplante Zölle drohenden Zusammenbruch des Welthandels- und -finanzsystems verhindern. Es ist dringend notwendig, dass wir Handelskriege und einen Wettlauf nach unten vermeiden. Mittels der Gruppe der Zwanzig (G20), eines zwischenstaatlichen Forums mit 19 Ländern und der Europäischen Union (EU), sowie einer neu gestalteten Welthandelsorganisation (WTO), könnte die Zusammenarbeit bei den großen gemeinsamen Herausforderungen vertieft und die Globalisierung erneuert werden.

Eine Lockerung der militärischen Spannungen zwischen den USA und China wäre wiederum eine Grundvoraussetzung für die internationale Zusammenarbeit zur Reform des bestehenden multilateralen Wirtschaftssystems.

Handel verhindert zwar keinen Krieg, wie der Einmarsch Russlands in die Ukraine zeigte, aber er ist entscheidend für das Wachstum, besonders in Entwicklungsländern. Ohne Handelsbeziehungen steigt die Wahrscheinlichkeit militärischer Konflikte.

Europa kann den Multilateralismus unterstützen, indem es dieses System weiterführt, während die Vereinigten Staaten und China ihren Weg finden. Eine Einigung der beiden wirtschaftlichen Supermächte über die Zukunft der WTO ist jedoch derzeit unwahrscheinlich. Die Vereinigten Staaten sind der Ansicht, dass multilaterale Regeln ihre wirtschaftliche und militärische Stärke einschränken und eher ihren Rivalen China und Europa nützen. Daher betrachten einige Europäer die USA als größte Herausforderung für das multilaterale System. Wer indes Peking als potenziell zuverlässigeren Partner ansieht, zum Beispiel bei der Reform der WTO, übersieht Chinas eigene Interpretation des Multilateralismus, die sich grundlegend von Europas regelbasiertem Ansatz unterscheidet.

Dr. Josef Braml ist Politikwissenschaftler, USA-Experte und European Director der Trilateral Commission – einer einflussreichen globalen Plattform für den Dialog eines exklusiven Kreises politischer und wirtschaftlicher Entscheider/innen Amerikas, Europas und Asiens.

Zuletzt sind beim Verlag C.H.Beck sein mit Mathew Burrows verfasstes Buch „Die Traumwandler. Wie China und die USA in einen neuen Weltkrieg schlittern“ und sein weiterhin aktueller Bestseller „Die transatlantische Illusion. Die neue Weltordnung und wie wir uns darin behaupten können“ erschienen. In ihrem neuen Buch „World to Come – The Return of Trump and the End of the Old Order“ beschreiben Braml und Burrows die Gefahren und Chancen der neu entstehenden Weltordnung.